Thailand
2010 Thailand

20./21.03.2010 München – Bangkok
Nachdem wir die Wohnung urlaubstauglich hergerichtet und die Blumen versorgt hatten, setzten wir uns gegen 11:00 Uhr mit unserem Auto in Richtung München in Bewegung. Gegen 15:00 Uhr kamen wir ohne Zwischenfälle im Hotel „ Airport Regentpark Hotel“ in der Nähe des Münchner Flughafens an. An der Tankstelle im Ort holten wir unser ausgefallenes Mittagessen nach. Danach ging’s zurück ins Hotel, wir mussten unser Auto abgeben. Für die nächsten zwei Wochen wurde es dort „aufbewahrt“. Ein kleiner Shuttlebus brachte uns zum Flughafen ans Terminal. Genug Zeit bis zum Abflug hatten wir, sodass wir den neuen Flughafen erst einmal inspizierten. Erstaunt waren wir über die relativ moderaten Preise in den Restaurants. Das kannten wir von Frankfurt ganz anders. Gegen 22:00 Uhr hob unser Flieger in Richtung Bangkok ab. Vom Platzangebot her war Thai Airways eine neue Erfahrung – so bequem hatten wir noch nie in der Economy Class gesessen. 13:30 Uhr Ortszeit und relativ ausgeruht, erreichten wir Bangkok. Nachdem alle Einreiseformalitäten erledigt waren, nahm uns eine Reiseleiterin in Empfang. Sie half uns beim Abheben von Bargeld am Geldautomaten. Pro Tag konnten 20.000 Bath abgehoben werden. Die einheimische Bank erhebt pro Abhebevorgang 150 Bath Gebühren. Anschließend brachte sie uns in unser Hotel „Windsor Suites“. Die Reiseleiterin verabschiedete sich von uns und wir bezogen ein Zimmer in der 28. Etage, ein wohl weit besseres, als eigentlich im Preis inbegriffen gewesen wäre. Wir waren´s zufrieden. Nach dem Frischmachen stürzten wir uns ins Getümmel von Bangkok. In einem kleinen Internetcafe, in dem man das Geschlecht des Betreibers nicht eindeutig erkennen konnte, sendeten wir ein Lebenszeichen nach Hause. Da wir nur 1000 – Bath – Scheine hatten, der Internetmensch aber kein Wechselgeld, durften wir ohne zu zahlen, gehen. Eine nette Geste! In einer kleinen Eck–Kneipe genossen wir erst einmal ein Tiger–Beer, um dann im „Honeymoon“ zu Abend zu essen. Leckeres Essen („Huhn mit Ingwer“, „Meeresfrüchte in Kokosnuss“). Als Getränk gab’s je einen Ananas– und Mangoshake. 19:00 Uhr ging nichts mehr – Jetlag – also Nachtruhe.
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22.03.2010 Abflug Bangkok nach Chiang Rai
Der Wecker klingelt 04:30 Uhr. Duschen, Koffer packen, frühstücken und 05:45 Uhr stehen wir abfahrbereit in der Lobby. Unser Fahrer von gestern und eine Reiseleiterin bringen uns zum Flughafen. 1½ Stunden später werden wir in Chiang Rai von Seksan in Empfang genommen. Nach einem kurzen Stopp im Hotel „Wiang Inn“ brechen wir zu einer Bootsfahrt auf dem Kok-Fluss auf. Die Landschaft rundherum ähnelt der in der trockenen Halongbucht in Vietnam. Auch der Dunst ist identisch. Wir sehen sogar einen Eisvogel. Unsere Fahrt endet in einem Elefantencamp. Die Möglichkeit, einen halbstündigen Ausflug auf einem Elefantenrücken zu machen, lehnen wir dankend ab. Um das Füttern kommen wir aber nicht herum. Die Dickhäuter sind zwar lieb, aber trotzdem Respekt einflößend. Da wir einen Teil des Programms eingespart haben, schlägt Seksan vor, schon zur Grenze von Burma zu fahren, dann können wir den morgigen Tag langsamer angehen und gleich in Richtung Chiang Saen, ans „Goldene Dreieck“, fahren. Unterwegs nach Mai Sai, an der Grenze von Burma, besuchen wir noch Dörfer der „Karen“, „Lahn“ und “Akka“, einschließlich der obligatorischen Fototermine. An der Grenze zu Burma schlendern wir über den Markt, auf dem alle gängigen Marken preiswert zu haben sind. Eine kleine Handtasche wechselt für 500 Bath die Besitzerin. In einem Cafe genehmigen wir uns Espresso und Mocca. Zurück in Chiang Rai machen wir uns frisch. 17:45 Uhr werden wir von Seksan wieder abgeholt. Er zeigt uns den goldenen Uhrturm und führt uns anschließend ins „Aye’s Restaurant“. Chef ist hier ein Niederländer mit seiner thailändischen Frau. Seksan managt alles – und wir bezahlen. Nachdem wir 20:00 Uhr noch einmal den Uhrturm besichtigt haben, liefert uns Seksan im Hotel ab. Da wir keine Lust auf den Nachtmarkt haben, entschließen wir uns zur Nachtruhe.
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23.03.2010 Goldenes Dreieck – Chiang Mai
06:30 Uhr klingelt der Wecker. Duschen, frühstücken, Sachen packen …. und dann harren wir der Dinge, die da kommen sollen. 08:30 Uhr starten wir Richtung „Goldenes Dreieck“. Zunächst betrachten wir die einstige „Opiumhölle“ von oben, vom Wat Pradhat Pukhao, um uns den Zusammenfluss von Mae Sai und Mekong dann aus nächster Nähe anzusehen. In Burma und Laos blickt man aufs Laster in Form von Spielhöllen, während in Thailand Buddha seine schützende Hand über die Seinen hält. Anschließend besichtigen wir die etwa 1.000 Jahre alten Ruinen von Chiang Saen. Zurück geht es nach Chiang Rai. Irgendwo am Ortsausgang in Richtung Chiang Mai machen wir Stopp am „Weißen Tempel“. Er soll der zweitschönste Tempel überhaupt sein. Der schönste soll in Buthan stehen. Die Anlage selbst ist noch im Bau begriffen. Im Tempel war der Künstler mit den Wandgemälden beschäftigt. Nach den Erklärungen von Seksan, vorausgesetzt wir haben ihn richtig verstanden – versucht man, mit einfachen Bildern den Kindern den Unterschied zwischen gut und böse zu erklären. Spiderman ist gut; Schuhe sind schlecht, weil schmutzig; Bomben sind schlecht. Das Ganze ist die Idee eines Professors. Wir grübeln noch heute über die Botschaft nach. Einige Kilometer weiter, nehmen wir das im Programm enthaltene Mittagessen ein – ein Hotel mitten im Nichts. Nach einem Verdauungsspaziergang durch den Garten gibt Seksan bekannt, dass wir noch etwa 170 km und 3,5 h Fahrt vor uns haben. Etwa in der Hälfte der Fahrt machen wir Pause in „Condom Cottage“. Hier hatte man versucht, die Bewohner von der Benutzung von Kondomen zu überzeugen, um der Geburtenfreudigkeit etwas Einhalt zu gebieten. Leider hatte man die Benutzung des Kondoms an einem Daumen demonstriert, sodass die Wirkung gleich Null war. Weiterfahrt, die Natur ringsherum wird zum Dschungel, Brandrodungen gehören hier zum Tagesgeschäft. Wir erreichen Chiang Mai und unser Hotel „Empress“ gegen 17:30 Uhr. Zuerst duschen wir und packen die Koffer aus. Danach machen wir uns auf den Weg in die Altstadt, um die „Chillout-Bar“ zu finden – eine Empfehlung von unseren Ammerländer Freunden. Leider blieb die Suche erfolglos. Mit knurrenden Mägen kehren wir in das erstbeste Lokal ein, um etwas zu essen. Einigermaßen gesättigt, aber nicht zufrieden, machen wir uns auf den Rückweg. Auf dem Nachtmarkt erhandeln wir „echte“ Birkenholzschlappen für Kerstin für unter 10 €. Wir finden auch noch ein Mitbringsel für unsere Libellenfreunde. Noch Tigerbalm gegen Schnupfen und ein Bier für den guten Schlaf einkaufen, dann sind wir gegen 22:00 Uhr zurück im Hotel.
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24.03.2010 Chiang Mai
Wecken ist wieder kurz nach halb sieben. 08:30 Uhr starten wir zu unserer heutigen Tour. Wir beginnen mit dem „Blumengarten – Tempel“. Dann fahren wir aus der Stadt zum 1.070 m hoch gelegenen Tempel „Wat Prathad Doi Suthep“. Imposant sind hier die 306 Stufen, die man erklimmen muss, um zum Tempel zu gelangen. Im Tempel versucht Seksan uns zu religiösen Handlungen zu bewegen. Unsere Ablehnung stößt bei ihm auf Unverständnis. Weiter geht es mit einem Pickup – Taxi nach oben zum Bergvolk „Meo“. Das ganze Dorf lebt vom Tourismus, jeder verkauft etwas. Zur eigentlichen Feldarbeit kommt man nicht mehr. Thomas verblüfft Seksan: Auf einem Hinweisschild in englischer Sprache hatten wir gelesen, dass in 50 m ein Wasserfall ist. Ein Stück weiter gab es ein Schild auf thailändisch, auf dem aber etwas von 30 m stand. Also fragte Thomas, ob wir denn zu dem 30 m entfernten Wasserfall gehen – Seksan war sprachlos. Der Begriff „Wasserfall“ war zwar etwas hochgegriffen, es war aber trotzdem schön. Im Becken tummelten sich ein paar Jungen und warteten darauf, dass man ihnen ein paar Münzen zuwarf, nach denen sie tauchen konnten. Wieder in Chiang Mai zurück, aßen wir in einem echten Thai – Restaurant zu Mittag. Dann kam die harte Tour – Kunsthandwerkerviertel. Edelsteinschleiferei, Lackmalerei, Seidenmanufaktur kannten wir schon aus Vietnam, und da war es teilweise besser. Das „Schmankerl“ war ein Kaschmirladen, aus dem konnten wir gerade noch flüchten, ehe der Verkäufer uns in der Mangel hatte. In einer Holzwerkstatt haben wir uns in einen Barschrank für 1.000,00 € (inkl. Transport nach Deutschland und Versicherung) verliebt. Für den Fall, dass wir mal Verwendung dafür haben, wurden die e-Mail- Adressen ausgetauscht. Dann hatten wir aber genug von Verkaufsveranstaltungen. Zwischenzeitlich hatten wir überlegt, wie wir Seksan begreiflich machen, dass wir nicht zu dem traditionellen Kantoke – Abendessen wollen. Es ging leichter, als gedacht. Wir gaben ihm schriftlich, dass wir darauf verzichten und hatten endlich einmal frei. Am Hotel haben wir Postkarten gekauft. dann hat sich Thomas frisch gemacht und ist zur Massage gegangen. Kerstin hat schon mal angefangen, Karten zu schreiben. Thomas hat Kerstin nach seiner Wiederkehr unterstützt. Zum Abendessen suchten wir uns diesmal ein Restaurant in der Nähe. Das Essen war lecker. Als Nachtisch probierten wir Klebreis mit Mango – ganz was Feines. Auf dem Rückweg zum Hotel kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten ein. Von der Hotellobby aus checkten wir unsere e-Mails und schickten Grüße nach Hause. 22:00 Uhr war Nachtruhe.
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25.03.2010 Chiang Mai
06:00 Uhr klingelt der Wecker, denn heute fahren wir schon 08:00 Uhr los zum Elefantencamp. Laut Seksan baden die Elefanten 09:00 Uhr. Angekommen im Camp, stellt sich das als Irrtum heraus. Wir können bei Ankunft auf einem großen Schild lesen, dass es 09:40 Uhr beginnt. Wir vertreiben uns die Zeit mit dem Beobachten der Tiere und Besucher (auch interessant). Seksan teilt uns mit, dass er erst mal frühstücken geht, da er ja so zeitig aufstehen musste. Kurz bevor das große Baden beginnt, kommt er wieder und „treibt“ uns noch in das örtliche Museum. Als wir zurückkommen, drängeln sich natürlich schon die Massen auf den Aussichtsplattformen und unsere Plätze sind weg. Entgegen Seksans Anweisung suchen wir uns auf der oberen Plattform ein Plätzchen. Nach der Badeshow wechseln wir in eine Art Arena und schauen den Spielchen der Elefanten zu: Tanzen, Mundharmonikaspielen, Malen, Fußballspielen – wie ausgelassene Lausbuben. Vom Elefantencamp fahren wir weiter zum botanischen Garten „Königin Sirikit“. Zunächst wundern wir uns, dass wir den Garten mit dem Auto durchqueren. Nachdem wir jedoch oben ankamen, waren wir froh, nicht zu Fuß unterwegs gewesen zu sein. Wir durchstreiften sieben Gewächshäuser mit Pflanzen aus den unterschiedlichsten Gebieten. Wäre es nach Seksan gegangen, hätten wir jedes in Null-Komma-Nix durchquert. Wir haben aber die Pflanzenpracht genossen. Es wäre besser gewesen, man hätte uns Freizeit gegeben und uns allein laufen lassen. Letzte Station für heute war eine Orchideenfarm. Zuerst nahmen wir unser Mittagessen vom Buffet ein, ehe uns Seksan auch hier durch die Pflanzenreihen treiben wollte. Irgendwann hat er es dann aufgegeben und bei einer Limonade auf uns gewartet. Als Souvenir haben wir uns eine Flasche mit fünf Orchideensetzlingen und einer Pflegeanleitung mitgenommen -Kostenpunkt 350 Bath (ca. 8 €). Ob die Aufzucht gelingt, wissen wir noch nicht. 14:00 Uhr werden wir am Hotel abgeliefert und haben frei. Am Nachmittag essen wir die Melone, die wir schon aus Chian Rai mitgebracht haben und jeder macht das, wozu er Lust hat. Abendbrot haben wir wieder im „Fatty Funny“ gegessen, heute eine Art „Hot Pot“ mit gemischten Meeresfrüchten und ein „Green Curry mit Shrimps“. Man freute sich dort, uns wiederzusehen. Anschließend machten wir noch einen Abstecher auf den Nachtmarkt, Ausbeute: für Kerstin eine Hmong- Hose für 250 Bath und ein Raumduftöl für 200 Bath. Dann ging’s zurück ins Hotel.
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26.03.2010 Chiang Mai – Phuket – Khao Lak
Heute können wir ausschlafen – wir werden erst 11:00 Uhr abgeholt. Das Problem ist nur, dass wegen Baumaßnahmen ab 09:00 Uhr kein kaltes Wasser mehr läuft, die Toilettenspülung funktioniert also auch nicht mehr. Wir machen uns so fertig, dass wir noch alles erledigen können. Kurz nach 10:00 Uhr kaufen wir noch 30 Minuten Internet und schicken ein paar Grüße per e-Mail um die Welt. Der Weg zum Flughafen ist nicht lang. Seksan liefert uns ab und wünscht sich, dass wir ihm weitere Gäste schicken. Lieber nicht. Wenn er mehr auf unsere Wünsche und Interessen eingegangen wäre, hätten beide Seiten mehr davon gehabt. Jedenfalls landeten wir gegen 14:30 Uhr in Phuket. Erste Verluste waren zu verzeichnen – zum großen Koffer fehlte der Koffergurt. Der Transfer nach Khao Lak lief über das Reiseunternehmen Thomas Cook etwas chaotisch – wir tragen es mit Fassung. Unterwegs dann etwas, mit dem hatten wir nicht gerechnet – es regnet. Im „Bhandari Resort“ werden wir herzlich begrüßt und in unseren Bungalow eingewiesen. Er ist sehr geräumig und lässt keine Wünsche offen. Schnell die Sachen ausgepackt, denn 17:00 Uhr ist Treffen mit der örtlichen Reiseleiterin. Sie gibt uns noch ein paar Tipps und Hinweise, wirbt für einen Schneider und Optiker und bietet noch ein paar Ausflüge an. Wir fassen zunächst einenAusflug ins Auge, bei dem man mit Kajaks ins Innere der Kalksteinfelsen (Inseln) fährt. Dann werfen wir einen Blick an den Strand. Das „Bhandari Resort“ hat keine Liegen am Strand, weil wir uns im Nationalpark befinden, aber weiter rechts soll es welche geben. Weiter laufen wir Richtung Zentrum, halten Ausschau nach einer Wäscherei und suchen den Manta – Point, bei dem wir eigentlich unseren Schnorchelausflug buchen wollten. Bei unserem Streifzug finden wir „V&A Master Fashion“, den Schneider, den wir schon im Internet als Empfehlung erhalten hatten. Wir erkundigen uns zunächst, wie lange das Nähen dauern würde und vereinbaren, am nächsten Tag wiederzukommen. Weiter laufen wir die Straße zunächst nach links und dann auf der anderen Straßenseite zurück. Abendbrot essen wir in „Jai’s Restaurant“. Die Empfehlung im Internet war nicht untertrieben, es war wirklich sehr gut. Nun laufen wir noch in die andere Richtung, zum Ortsausgang. Den „Manta – Point“ finden wir nicht. Wir beschließen, den Schnorchelausflug zu den Surin – Inseln bei der Reiseleiterin zu buchen. Im Supermarkt kaufen wir noch eine Flasche Wasser, dann gehen wir ins Hotel zurück, denn es zieht ein Gewitter auf.
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27.03.2010 Khao Lak
Bevor wir 9:00 Uhr zum Frühstück gehen, machen wir im Spa noch einen Termin für unsere im Programm stehende Thai-Massage aus: heute 15:30 Uhr. Das Frühstücksbuffet kannten wir schon besser, wir wollen aber nicht mäkeln. Für mich ist der Kaffee ungenießbar, ab morgen steige ich auf Tee um. Dann machen wir uns mit unserem Wäschebeutel auf den Weg. In einem kleinen Laden geben wir ihn ab – 1 kg für 50 Bath. Sonntag 17:00 Uhr können wir die Wäsche wieder abholen. Anschließend gehen wir zum Schneider. Meine vietnamesische Hose, die ich in einer anderen Farbe haben möchte, amüsiert den Schneider – die Details sind doch etwas ausgefallen. Aus den geplanten zwei Hosen werden am Ende ein Anzug für mich (7.000 Bath) und Hosen für Beide (je 2.500 Bath).Die Stoffe sind von bester Qualität, knitterfrei und waschbar bei Handwäsche. Wir fühlen uns bei Bhai – einem Burmesen – sehr gut aufgehoben und beraten. Anprobe machen wir für Sonntag 19:00 Uhr aus. Mittlerweile ist es 12:00 Uhr. Zurück im Bungalow packen wir unsere Sachen und gehen zum Strand. In „Joi´s Beachbar“ essen wir Mittag und bekommen dafür die Liegen gratis. Da wir unsere Massage schon gebucht haben, machen wir uns nach zwei Uhr auf den Rückweg. Für den ersten Tag war die Sonne auch ausreichend – Indianer rennen hier schon genug herum. Noch frisch machen und dann ab zur Massage – gerade noch rechtzeitig, bevor wieder ein Gewitterguss niedergeht. Die Zeit bei der Massage vergeht wie im Flug. Hinterher fühlen wir uns wie neu geboren, und auch die Luft ist durch den Regen viel frischer. Am Abend gehen wir wieder ins Stadtzentrum. Wir benötigen einen Koffergurt (englisch „Belt“, wie wir gelernt haben). In vielen Läden gibt es so etwas nicht. Nach dem von der Thomas-Cook-Reiseleiterin empfohlenen Optiker halten wir Ausschau (4 you Optik), weil sie dort deutsch sprechen. Wir finden den Laden und werden auch gleich von einer Verkäuferin, die englisch spricht, in Empfang genommen. Mit „in Ruhe schauen“ ist hier nichts. Sie hält uns immer wieder neue Gestelle unter die Nase. Die Preise beginnen bei 3.500 Bath (ca. 80 €) und im Hintergrund vernehmen wir etwas von 10.000 Bath (ca. 280 €) für die Gleitsichtgläser. Da ist dann die Ersparnis, ohne Garantie oder spätere Änderungen, doch nicht mehr so groß. Wir verlassen den Laden und versuchen es auch nicht bei einem anderen Optiker. Unterwegs checken wir noch die Obstpreise, da wir Mangos mit nach Hause nehmen möchten. Wir finden das „Yupadee- Seafood-Restaurant“ aus den Internetempfehlungen. Kerstin isst Tintenfisch mit Ingwer und Thomas isst Barracuda-Filet mit Tamarindensoße, dazu ein großes Bier. Kostenpunkt fürs Abendessen 400 Bath (ca. 9 €). Endlich finden wir einen Laden mit Koffergurten. Die Verkäuferin möchte 300 Bath haben, Thomas jedoch nur 100 Bath bezahlen. Sie einigen sich auf 250 Bath. Auf unseren tollen Einkauf genehmigen wir uns in der Straßen- Bar gegenüber noch zwei Cocktails während der Happy Hour zu je 100 Bath. Danach treten wir den Rückweg an. Im Supermarkt kaufen wir noch Wasser. In unserer Thai-Villa gibt es noch ein Bier, dann geht es ins Bett.
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28.03.2010 Khao Lak
8:30 Uhr werden wir munter, gegen 9:00 Uhr stehen wir auf. Thomas hat schlecht geschlafen, er ist leicht erkältet – sicher Auswirkungen der Hotel- Klimaanlage in Chiang Mai. Nach dem Frühstück – heute gab es noch weniger einheimische Highlights – machen wir uns auf den Weg zu „Joy´s Beachbar“. Der Beach-Boy (Mosch) erwartet uns schon hocherfreut. Wir bestellen erst einmal zwei Mango- Shakes. Dazu serviert er eine Banane und eine halbe Ananas, das gibt’s gratis dazu. Wir platzieren uns auf zwei Liegen und lesen in unseren Büchern. Außer uns ist nur noch ein Gast da. Das Rauschen des Meeres wird nur ab und zu durch die „Hallo“-Rufe von Mosch, der damit neue Gäste anlocken möchte, unterbrochen. Am Mittag werden wir auch bestens versorgt – zwei Shakes (Mango und Banane) und zwei gute Essen (Kerstin: gebratener Reis mit Shrimps und Thomas: Glasnudeln mit Shrimps). Zum Dessert gibt es wieder zwei halbe Ananas. Danach geht es wieder zum Lesen auf die Liegen. Hin und wieder gehen wir ins Meer mit 32°C Wassertemperatur, die Lufttemperatur liegt bei etwa 31°C. Es ist fast den ganzen Tag bewölkt. Am Nachmittag, wir gehen gegen 15:00 Uhr, regnet es immer mal. 17:45 Uhr treffen wir an der Rezeption die Reiseleiterin. Wir buchen Ausflüge für den 29.03. (Kajaktour) und für den 01.04. (Schnorcheln an den Surin-Inseln). Danach geht’s zur Wäscherei, wo seit 17:00 Uhr unsere T- Shirts und Hemden zur Abholung bereit liegen. Alles in bester Ordnung – für zehn Wäschestücke (2 kg) bezahlen wir 100 Bath (ca. 2,20 €). Wir schaffen alles zurück zum Bungalow und gehen kurz vor sieben Uhr zum Schneider. Zunächst ist Thomas dran mit dem Anprobieren. Seine Hose sitzt perfekt, die Länge wird noch etwas korrigiert – fertig. Thomas entscheidet sich für eine zweite Hose. Bei Kerstin dauert es etwas länger. Irgendwie ist beim Messen etwas schief gegangen – die Hosen sind zu weit. Das wird aber mit ein paar Nadeln und Strichen korrigiert. Auch die Jacke wird abgesteckt. Dienstag, 19:00 Uhr, soll alles fertig sein. Anschließend machen wir uns auf die Suche nach Abendessen. Wir entscheiden uns heute für das „Ga“. Thomas bestellt sich einen „Red Snepper“, Kerstin nimmt Huhn mit normaler Schärfe. Als Nachtisch bekommen wir Ananas. Den Tag lassen wir in der Straßen-Bar ausklingen.
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29.03.2010 Khao Lak / Ausflug mit dem Seekajak
Aufstehen ist heute vor 8:00 Uhr. Frühstücken und dann fertig machen für die Kajaktour. Pünktlich 9:20 Uhr startet unser Sammeltaxi Richtung Pukhet. 11:30 Uhr stechen wir in See. Zunächst werden wir in die Verhaltensregeln auf dem Kajak eingewiesen: nicht rauchen, nichts anfassen, nicht die Hände ins Wasser halten. Dann machen wir uns bereit für die erste Tour, nur Badesachen sollen wir anziehen. Fotoapparat und Brille verstauen wir in einem kleinen Seesack. Wir besteigen unser Kajak, durchfahren die erste Höhle und gelangen in eine Lagune. Wir bewundern die Pflanzenwelt und fahren zurück. Die zweite Höhle ist abenteuerlicher – hinein kommt man nur liegend und möglichst noch die Luft anhaltend. Dann ist es dunkel ringsum und es riecht nach Ammoniak; irgendwo schlafen also Fledermäuse. Unser erfahrener Guide findet – unterstützt von „leistungsstarken“ Taschenlampen – den Ausgang zur Lagune. Hier gibt es Mangrovenbäume, Schlammfische und einen Tukan. Zurück zum Boot geht es auf genau so abenteuerliche Weise. Platzangst sollte man nicht haben. Wir fahren ca. 10 min., dann besuchen wir noch einen Hong (Raum). Es wimmelt von Touristen. Attraktion ist „James Bond 2“ und natürlich die Landschaft. Zurück aufs Boot kommen wir nicht ohne den obligatorischen Fototermin. Mittlerweile ist es 14:30 Uhr und uns erwartet das Mittagessen. Angefangen bei Suppe über Nudeln und Reis, Gemüse, Huhn mit Nüssen und Fisch bis hin zu Ananas und Melone ist alles vertreten. Den Abschluss bilden Kaffee und Kuchen. Wir steuern noch eine „einsame“ Insel zum Baden an. Während der Rest der Passagiere das Kajak zum Übersetzen an den Strand wählt, betätigen wir uns mit einem Pärchen aus Jena sportlich und schwimmen an Land. Wir werden jedoch von unseren Kajakfahrern eskortiert, falls wir es doch nicht schaffen sollten. Eine Stunde haben wir auf der Insel Zeit. 17:00 Uhr kehren wir – diesmal auf dem Kajak – zum Boot zurück. Am Himmel braut sich etwas zusammen und es grummelt. Zurück im Hafen erwartet uns schon unser Sammeltaxi. Und – es gießt wie aus Kannen, die ganze Strecke bis Khao Lak. Angekommen im Bungalow machen wir uns erst einmal frisch. Unterbrochen werden wir von einem Mitarbeiter der Rezeption, der unsere Abreisemodalitäten für Samstag bringt. Wir gehen zum Abendessen, heute ins „Sand & Sea Restaurant“ – und sind enttäuscht. Nicht, dass es nicht schmeckt, nein – es ist sehr touristisch geprägt. Wir aber wollen Thai-food. Wir beschließen, ab sofort in „Jai´s Restaurant“ unser Abendessen einzunehmen. Auf dem Rückweg kaufen wir noch ein. Dann ist Schluss für heute.
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30.03.2010 Khao Lak
Heute stehen nur Sonnen und Baden auf dem Programm. Gleich nach dem – wie immer unbefriedigenden – Frühstück machen wir uns auf den Weg zu „Joy´s Beach-Bar“. Wir werden herzlich begrüßt. Thomas zeigt die Bilder von unserem gestrigen Ausflug. Dann stehen schon der Mangoshake und der Obstteller bereit. Wir machen es uns im Schatten bequem. Das Wasser steht heute noch sehr nah an den Liegen. Ein späterer Blick auf den Tidenkalender zeigt, dass 16:34 Uhr der niedrigste Wasserstand erwartet wird und das Wasser dann 2,50 m gesunken ist (es ist Vollmond). Es wird ausgiebig gelesen. Zwischendurch „erfrischen“ wir uns im Wasser und gegen 13:00 Uhr bestellen wir Mittagessen. Dazu probieren wir Pomeloshake – auch was Leckeres. Als Nachtisch bekommen wir wieder Obst. Gegen 16:00 Uhr leert sich der Strand. Am Horizont braut sich bereits etwas zusammen. Auch wir machen uns beim Anblick des dunklen Himmels auf den Rückweg. Gerade noch rechtzeitig, erreichen wir unseren Bungalow, dann geht der obligatorische Gewitterguss nieder. Gegen 18:30 Uhr wollen wir am Automaten Geld holen, schließlich müssen wir beim Schneider einen Teil bar bezahlen. Leider hat der Automat keine Möglichkeit, den Auszahlbetrag selbst zu wählen. Also begnügen wir uns mit 10.000 Bath. Nun reicht das eingesteckte Geld aber nicht. Thomas geht zurück zum Bungalow und ich frage erst einmal beim Schneider, ob unser Termin heute war. Ja, das stimmt, wir sollen bitte erst 21:00 Uhr kommen. So gehen wir zunächst essen – wie geplant – in „Jai´s Restaurant“. Wir nehmen Curry und zwei Chang-Bier. Auf dem Rückweg dann gehen wir zum Schneider. Thomas´ Hosen sind fertig. Sie sehen gut aus und sitzen perfekt. Dann bin ich dran. Die weite Hose ist bis auf die Länge ebenfalls fertig. Anzughose und 7/8-Hose passen jetzt perfekt. Wie aus dem Nichts erscheint wieder ein Angestellter mit der Anzugjacke. Bis auf Feinarbeiten ist auch diese fertig. Morgen Abend können wir alles abholen. Wir erklären, dass dieser Termin gut ist, denn Donnerstag wollen wir Schnorcheln und wer weiß, ob wir da nicht untergehen und dann bekommen die Schneider kein Geld – allgemeines Gelächter. Wir kehren in unseren Bungalow zurück und schauen noch Nachrichten von zu Hause.
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31.03.2010 Khao Lak
Noch ein fauler Tag – wir stehen nach acht Uhr auf, frühstücken, packen unsere Sachen und gehen zu „Joy´s Beach-Bar“. Wir sind die ersten Badegäste und bleiben die einzigen. Der obligatorische Mangoshake steht schon bereit als wir aus dem Wasser kommen. Gegen Mittag ziehen die ersten Wolken auf. 14:30 Uhr packen wir unsere Sachen, es donnert bereits. Im Bungalow angekommen, fallen ein paar Tropfen, dann ist wieder Schluss. Fast ärgern wir uns, dass wir nicht noch geblieben sind. Der Ärger hält aber nicht lange an, denn auf einmal geht ein Regenguss nieder, in den man lieber nicht kommen sollte. Gegen 18:00 Uhr klingelt unser Telefon, der Schneider meldet sich und versucht uns mitzuteilen, dass sie Stromausfall hatten. Den Rest verstehen wir nicht. Da wir aber sowieso noch essen gehen wollen, schauen wir bei dem Schneider mit hinein. Der Regen hört heute einfach nicht auf, also ziehen wir – mit Schirmen bewaffnet – los. Beim Schneider machen wir aus, dass wir nach 20:00 Uhr noch einmal kommen und gehen Abendbrot essen. Wir nehmen das „Ga“, da es am nächsten liegt und ebenfalls gutes Essen bot. Als wir wieder beim Schneider ankommen, macht sich ein Mitarbeiter auf, um meine Jacke zu holen. Vollkommen durchnässt, kommt er zurück und ich kann meinen Hosenanzug komplett anprobieren. Sitzt wunderbar. Nur die kopierten Hosen sind noch nicht ganz fertig – das Knopfloch an der Tasche fehlt noch. Wir verabreden die Übergabe aller Sachen für morgen 21:30 Uhr in der Hotellobby. Dann treten wir den Heimweg an. Heute werden wir nicht alt, denn morgen heißt es, zeitig aufstehen.
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01.04.2010 Khao Lak / Schnorcheln bei den Surin-Inseln
5:30 Uhr klingelt der Wecker und 7:00 Uhr brechen wir zu unserem Abenteuer auf – Schnorcheln bei den Surin-Inseln. Für uns ist es das erste Mal, dass wir uns die Unterwasserwelt ansehen. Die Surin-Inseln liegen 95 km in nordnordwestlicher Richtung von Khao Lak, 15 km vor der Grenze zu Myanmar. Mit dem Speedboot benötigen wir 1¾ Stunde bis zum ersten Schnorcheltrip an der Schildkröteninsel. Bevor wir ins Wasser gehen, gibt Torsten (unser Tourguide vom Khao Lak Land Discovery) uns Neulingen ein paar Tipps. Er empfiehlt uns, eine Schwimmweste zu nehmen, damit wir uns auf das richtige Atmen konzentrieren können. Wir befolgen den Hinweis und stürzen uns in das große Aquarium – einfach wunderschön. Nach 40 Minuten steigen wir wieder ins Boot. Wir fahren kurz zu einem Dorf der Seezigeuner (Moken Village), um dann an einer weiteren Insel, deren Namen ich vergessen habe, zum nächsten Schnorchelgang ins Wasser zu steigen. Und da ist er – Nemo, der Clownfisch, in einer Seeanemone. Die Vielfalt und Farbenpracht ist faszinierend. 12:00 Uhr ankern wir an einer Insel und bekommen unser Mittagessen serviert. Die Crew aus drei Mann, davon ein Kameramann, und unser Tourguide, sind sehr um uns bemüht. 13:00 Uhr setzen wir unsere Fahrt fort. Es wird sehr auf die Einhaltung der Zeiten geachtet, zum einen wegen des täglichen Regens, zum anderen aber wegen der nachmittäglichen Ebbe. Diesmal schnorcheln wir vor der Schwiegermutterinsel – wie sie zu ihrem Namen kam, kann Torsten auch nicht erklären. Wieder schwimmen die Fische um uns herum. 14:00 Uhr ist Aufbruch. Wir bekommen noch einmal Obst serviert und natürlich immer Getränke. Und dann bekommen wir noch ein Abenteuer, das nicht im Programm steht – ein Gewitter zieht auf und mit ihm ein starker Wind. Wir verstauen alles, was nicht nass werden darf. Unser Kapitän sieht´s gelassen und hüpft weiter mit Vollgas über die Wellen. Kaum haben wir die Gewitterfront umschifft, fällt ein Motor aus. Es ist jedoch nur der Benzinfilter, der ruckzuck gewechselt ist. Gegen 16:00 Uhr, also voll nach Plan, sind wir zurück. Unsere Schuhe, die wir an Land lassen sollten, stehen schon in Reih und Glied für uns bereit. Wir lassen uns am „Tour Office“ aussetzen und laufen den Rest zum Hotel. Morgen wollen wir uns noch die DVD vom heutigen Tag holen, falls unsere Bilder mit der Unterwasserkamera nichts geworden sind. Im Bungalow machen wir uns hübsch, um gegen 18:30 Uhr zum Abendessen aufzubrechen. Wir gehen wieder ins „Ga“. Die Besitzerin begrüßt uns überschwänglich – sichtlich erfreut, uns wieder zusehen. Geschafft und satt kehren wir ins Hotel zurück. Nachdem wir auch noch die Übergabe unserer geschneiderten Sachen bewältigt hatten, zog es uns ins Bett.
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02.04.2010 Khao Lak – Strandtag
Heute war ein letzter fauler Tag. Bereits 9:30 Uhr waren wir in „Joy´s Beach- Bar“ – noch bevor andere Gäste den Weg hierher fanden. Schon von weitem winkte uns Mosch, der 14jährige Sohn der Besitzerin, nachdem er uns entdeckt hatte. Wir aßen noch einmal gut zu Mittag und 14:30 Uhr traten wir den Rückweg an. Eigentlich wollte Thomas schon einmal Probe packen, aber irgendwie ging es nicht so recht voran. Er wusste nicht, wo er anfangen sollte. Also haben wir erst noch unsere Einkäufe erledigt: einmal Orchideen im Glas sowie Obst und die DVD von unserem gestrigen Schnorcheltrip. Kurz nach 18:00 Uhr wollten wir zum Abendessen aufbrechen, schon bewaffnet mit Schirmen. Wir kamen jedoch nicht weit – der Himmel öffnete seine Schleusen. An einem Reisebüro fanden wir zunächst Unterschlupf. Da kein Ende abzusehen war, fassten wir Mut und stürzten uns in die Fluten; aber nur bis zum Restaurant des „Happy Lagoon Hotels“. Um nicht nur herumzusitzen, bestellten wir ein kleines Chang-Bier für jeden. Mit dem Essen wollten wir noch warten, denn die Speisekarte entsprach nicht unseren Vorstellungen. Tatsächlich ließ der Regen nach und wir konnten den Weg ins „Ga“ fortsetzen. Im Lokal saßen schon lauter Bekannte und auch wir wurden wieder freudig begrüßt. Zur Feier des Tages bestellten wir „extra scharf“. Dem Wunsch wurde entsprochen und wenig später fühlten wir uns wie Feuerspucker. Weil es unser letzter Abend war, gab es einen extra großen Obstteller zum Nachtisch. Als es ans Bezahlen ging, überreichte uns die Chefin einen Heißluftballon. Es wurden noch Bilder geschossen und wir bekamen ihre Karte – sie vermietet auch Zimmer, einfach zwar nur, aber das ist ausreichend. Es ist doch eine Überlegung wert, noch einmal herzukommen – zumal wir keinen Sonnenuntergang erlebt haben, weil um diese Zeit immer der Himmel wolkenverhangen war. Nachdem wir den Rest, der noch fehlte, eingekauft hatten, ließen wir den Ballon am Strand aufsteigen. Dann hieß es aber endgültig Abschied nehmen. Im Bungalow warten die Koffer darauf, gefüllt zu werden. Noch ein letztes Chang-Bier und dann ist Schluss für heute.
Fotos dieser Etappe (9)
03./04.04.2010 Abschied von Thailand – Heimreise
05:00 Uhr klingelt der Wecker. Wir stehen auf, duschen und suchen die restlichen Sachen für den Koffer zusammen. Wir stellen fest, dass die Sachen sehr feucht sind, kein Wunder bei dem starken Regen am Vorabend. Nach dem Zusammenpacken stellen wir uns noch einmal auf die Waage – einmal mit Koffer, einmal ohne Koffer. Irgendwie kann die Waage nicht richtig gehen. Wir kommen auf 44 kg Koffergewicht, was sich auf dem Flughafen auch bestätigt. Als alles fertig ist, gehen wir zum Frühstück. 6:45 Uhr sind wir abfahrtbereit. Die Reiseleiterin, die uns zum Flughafen bringen soll, hat es aber nicht so eilig. Sie möchte erst einmal Kaffee trinken, schließlich musste sie zeitig aufstehen. Wir warten an der Rezeption. Da wir die einzigen Transfergäste sind, wartet nur ein PKW auf uns. Nachdem alles verstaut und die Reiseleiterin gestärkt ist, machen wir uns auf nach Phuket. Wir haben das Gefühl, dass der Fahrer die Kaffeepause wieder wettmachen muss. Wir sind also relativ schnell am Flughafen (ca. 40 min). Die Begleiterin hilft noch beim Einchecken, dann ist sie auch schon verschwunden. Wir haben noch Zeit und bummeln im wenig aufregenden Flughafen herum. Mit einer Boeing 747-400 starten wir nach Bangkok. Wir können schön die Landschaft sehen, denn wir fliegen relativ niedrig und es ist wenig bewölkt. Nach Ankunft in Bangkok haben wir etwa zwei Stunden Zeit, bis es weiter nach München geht. Wir vertreiben uns die Zeit im Transit, kaufen noch ein paar Kleinigkeiten und gehen essen. Es schmeckt lecker, war aber eigentlich nicht notwendig, denn unmittelbar nach dem Start wartet die nächste Mahlzeit auf uns. 13:10 Uhr nehmen wir unsere Plätze ein und 13:25 Uhr hebt das Flugzeug, mit dem wir schon aus Phuket gekommen sind, Richtung München ab. Es ist unser erster Tagflug, aber auch der ließ sich gut verkraften. Bei Essen, Lesen, Fernsehen und Bekanntschaften schließen, verging die Zeit wie im Fluge. Gegen 20:00 Uhr standen wir mit unseren Koffern an der Bushaltestelle H 11 und warteten auf den Shuttlebus zum „Airport Regentpark Hotel“. Nach dem Einchecken gönnten wir uns noch ein Bier – die Rechnung bewies uns, dass wir wieder in Deutschland waren.
04.04.2010 Wir haben gut geschlafen, waren aber, wegen dem noch gewohnten Rhythmus, zeitig wach. Da wir noch ein Stück Weg vor uns hatten, machten wir uns fertig, frühstückten, bezahlten unsere 89,00 € für 14 Tage Stellplatz einschließlich Übernachtung und rollten 8:30 Uhr Richtung Heimat. Das Mittagessen gab es dann schon in Meißen. Die Waschmaschine bekam gleich viel zu tun, denn die Sommersachen konnten vorerst wieder im Schrank verstaut werden. Bis hier Temperaturen an die 30°C werden, vergehen noch einige Wochen. Und dann hatte uns der Alltag wieder.


















































































































































































































































































































































































